Verlag finden…
Dieser Weg ist steinig und teilweise entmutigend. Es sei denn…
- Sie haben eine entführte Tochter, über die sie ein Buch schreiben können.
- Auch Kochbücher lassen sich immer noch ganz gut verkaufen. Obwohl es mich immer wieder wundert, dass es doch noch neue Rezepte gibt.
- In den letzten Jahren tauchen auch immer wieder Geschichten über misshandelte Frauen aus anderen Kulturkreisen, auf.
- Und was den Markt überschwemmt und der großen Verlage liebstes Kind ist, sind Übersetzungen aus Amerika und England. Da wird sogar der größte Schmarren (wie wir in Österreich sagen) übersetzt; ich habe einige Beispiele zu Hause – Bücher, die ich zwar anfange, aber nie zu Ende lese.
Die meisten Verlage verlangen einen Kostenbeitrag, der ziemlich heftig ist. Als ich den ersten Vorschlag, mit Kostenbeteiligung bekam, verließ mich gleich der Mut und ich wollte das Manuskript zerreißen.
Doch dann schickte ich das Manuskript an einen großen deutschen Verlag. Auch hier bekam ich die Antwort „wir veröffentlichen gerne ihr Buch, doch wir benötigen eine Kostenbeteiligung von….“ (nicht wenig).
Inzwischen meldete sich der erste Verlag bei mir, mit dem Angebot, mein Buch bei einer Edition heraus zu bringen. Ohne Kostenbeteiligung, ich müsste nur 30 Bücher selbst kaufen. Damit hatte ich mich einverstanden erklärt, denn inzwischen war es Frühjahr 2007.
Leider war auch der Titel, den ich für mein Buch vorgesehen hatte, seit März 2007 von einem anderen Autor
benützt worden und so musste ich auf Vielleicht nur einmal im Leben ausweichen.
Nun ist meine Buch seit Juli 2007 auf dem Markt und ich schreibe bereits an weiteren Geschichten; allerdings diesmal versuche ich mich an Krimis.
Ein neuer Verlag ist auch in Aussicht, diesmal ohne Kostenbeitrag.
